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- Montag, 19. Juni 2006
Nokia und Siemens legen Telekommunikationsausrüstung zusammen
Die europäischen Konzerne Nokia und Siemens legen ihre Sparten für Telekommunikationsausrüstung zusammen. Das neue Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks wird knapp EUR 16 Mrd. Umsatz und 60´000 Beschäftigte haben, teilten die beiden Unternehmen heute mit. Nach der Fusion ist mit einem deutlichen Stellenabbau zu rechnen. Bis zum Jahr 2010 sollen zwischen 10% und 15% der Arbeitsplätze eingespart werden, sagte eine Siemens-Sprecherin. Nokia und Siemens sind beide je zur Hälfte an dem neuen Unternehmen beteiligt. Bei der Gründung fliesse kein Geld zwischen den beiden Muttergesellschaften.
Firmenchef soll der bisherige Nokia-Manager Simon Beresford-Wylie werden. Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Hauptsitz in Helsinki haben sowie eine "starke regionale Präsens" in München. Drei der insgesamt fünf Geschäftseinheiten sollen dort ihren Sitz haben. Nach aktuellen Marktanteilsdaten wird Nokia Siemens Networks der weltweit zweitgrösste Anbieter mobiler Netzinfrastruktur sowie auch Nummer zwei bei Infrastruktur-Dienstleistungen für Netzbetreiber und Nummer drei bei Festnetz-Infrastruktur sein. Im gesamten Telekommunikations-Infrastrukturmarkt wird das Unternehmen der drittgrösste Anbieter sein.
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- Dienstag, 13. Juni 2006
Samsung baut Speicherchip-Produktion aus
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung baut weiter kräftig aus. Angesichts der steigenden Nachfrage vor allem nach MP3-Playern und Digitalkameras steckt der weltgrösste Speicherchiphersteller umgerechnet EUR 511 Mio. in den Bau einer zusätzlichen Produktionslinie. Noch steht allerdings nicht fest, ob vorrangig Flash-Speicher- oder DRAM-Chips hergestellt werden sollen. Unklar ist ebenfalls, wann Samsung hier mit der Produktion beginnt. In seiner neuen Produktionslinie wolle Samsung auf 300-mm-Wafern produzieren, verriet eine Samsung-Sprecherin dem ´Wall Street Journal´. Mit dieser Technologie können die Produktionskosten im Vergleich zu den alten 200-mm-Wafern um bis zu ein Drittel geschrumpft werden. Die rasante Nachfrage nach den Speicherchips hat Samsung derzeit in einen wahren Baurausch versetzt. Allein in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hat der Konzern EUR 1,88 Mrd. in neue Chipwerke gesteckt. Für 2006 sind insgesamt Investitionen von rund EUR 7,8 Mrd. geplant.
Wie Samsung investieren derzeit weitere Chiphersteller wie Hynix oder Toshiba enorme Summen in den Ausbau der Chipproduktion. Das ist zwar gut für Anlagenbauer wie Applied Materials, der für 2006 mit einem Umsatzplus bei Halbleiter-Equipment von 25% rechnet. Gleichzeitig drückt der massive Ausbau der Kapazitäten aber auf die Chippreise.
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- Freitag, 9. Juni 2006
Intel will Preise für Prozessoren zukünftig schneller senken
Der Chiphersteller Intel wird die Preise von Prozessoren, die bereits länger auf dem Markt sind, zukünftig schneller senken. Das kündigte Konzernsprecher Chuck Mulloy gestern in San Francisco an. Möglich sei dies durch die schnelle Einführung neuer Fertigungstechnologien, die eine kostengünstigere Produktion ermöglichen, hiess es. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrfach Preise reduziert. So sollten die Lager schneller für neue Dual-Core-Prozessoren geleert und Vorteile im Konkurrenzkampf mit dem Wettbewerber AMD errungen werden, an den in den letzten Monaten deutlich Marktanteile verloren wurden.
Vor allem die Einführung der 65-Nanometer-Bauweise soll die durchschnittlichen Produktionskosten pro Chip weiter reduzieren, da pro Wafer deutlich mehr Dies entstehen. "Wir arbeiten an einer schnellen Fertigstellung der neuen Werke", sagte Mulloy. Bis zum Jahresende könne man noch einige neue 65-Nanometer-Produkte erwarten. Im Juli und August sollen die angekündigten Dual-Core-Prozessoren für Server und Desktops auf den Markt kommen. Die aktuellen Produktlinien werden dann günstiger zu haben sein. Der Intel-Sprecher wollte zum genauen Umfang der Preissenkungen noch keine Angaben machen. Analysten gehen jedoch davon aus, dass Pentium-CPUs für Desktop-PCs 8-61% billiger werden.
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- Mittwoch, 7. Juni 2006
Halbleiterbranche prognostiziert Jahresumsatz von USD 250 Mrd.
Die starke Nachfrage nach Handys, PCs und anderen elektronischen Geräten wird in diesem Jahr zu einem starken globalen Umsatzanstieg bei der Halbleiter-Branche führen; der Umsatz soll um knapp 10% auf USD 250 Mrd. steigen. Die Handy-Nachfrage sei besonders stark, heisst es in der Prognose des US-amerikanischen Branchenverbandes SIA (Semiconductor Industry Association), der seine Prognose vom vergangenen November deutlich angehoben hat. Die mittelfristigen Aussichten der globalen Chipbranche sind ebenfalls ausgezeichnet. Es werden bis 2009 durchschnittliche jährliche Zuwachsraten von 9,2% erwartet. Damit würde sich der weltweite Branchenumsatz bis 2009 auf USD 323 Mrd. erhöhen.
Die Verbrauchernachfrage nach einer breiten Palette an elektronischen Produkten treibe trotz stark gestiegener Energiepreise weiterhin das Wachstum der Halbleiter-Branche an, betonte SIA-Präsident George Scalise. Der am schnellsten wachsende Endmarkt seien Handys, besonders 3G-Handys . Der Verband rechnet damit, dass in diesem Jahr weltweit eine Milliarde Handys verkauft werden. Mit einem durchschnittlichen Halbleiter-Anteil von USD 41 pro Stück sei dieses Segment jetzt nach PCs im Hinblick auf den gesamten Chipkonsum das zweitgrösste. Andere wichtige Antriebskräfte kämen von Digitalkameras, digitalen Fernsehgeräten und MP3-Playern. Jeder dieser Bereiche werde in diesem Jahr doppelstellig wachsen. Der Verband erwartet auch für den Rest der Prognose-Zeit andauerndes Wachstum.
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- Dienstag, 6. Juni 2006
Intel will Teil seiner Chip-Sparte verkaufen
Der Prozessorhersteller Intel will grosse Teile seiner Kommunikations-Chipfertigung verkaufen. Das berichtet das ´Wall Street Journal´ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise. Abstossen will man die Bereiche Applikationsprozessoren für Mobiltelefone und die Chip-Fertigung für Netzwerkgeräte. In der Zeit des Internet-Booms hatte der Konzern in dem Bereich für USD 10 Mrd. zugekauft. Im März 1999 erwarb Intel den Netzwerk-Chiphersteller Level One Communications für USD 2,2 Mrd., im Oktober folgte der Kauf von DSP Communications für USD 1,6 Mrd. Die Kommunikationssparte erzielte im Jahr 2004, als zuletzt separate Zahlen ausgewiesen wurden, einen operativen Verlust in Höhe von USD 791 Mio.
Wie das Blatt weiter erfahren hat, führt Intel bereits Gespräche mit Elektronikherstellern und Finanzinvestoren. Intel hat sich offiziell nicht zu dem Bericht geäussert. Konzernchef Paul Otellini, der zunehmend durch den Konkurrenten AMD unter Druck gerät, hatte Ende April eine Restrukturierung angekündigt.
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- Freitag, 2. Juni 2006
AMD will CPU-Design an Dritthersteller lizenzieren
Der US-Chiphersteller AMD will seine Prozessor-Designs an Dritthersteller lizenzieren. Dadurch soll die Installationsbasis von AMD-basierten Architekturen wachsen. Wie AMD-Chef Hector Ruiz gestern auf einer Analystenkonferenz in Sunnyvale, Kalifornien, erläuterte, wolle man vor allem mit Produzenten von Spezial-CPUs für bestimmte Anwendungsbereiche zusammenarbeiten. PC-Hersteller könnten so beispielsweise Dual-Prozessor-Systeme entwickeln, in denen neben einem herkömmlichen AMD-Chip auch eine CPU mit Zusatzfunktionen für die Video- oder Grafikbearbeitung integriert ist. Zum Lizenzumfang werden dabei nach Angaben Ruiz´ auch die Spezifikationen für die Kommunikationsbrücken zwischen CPU und anderen Systemkomponenten gehören. Wie der Manager ausführte, eröffnet sich den PC-Anbietern dadurch die Möglichkeit, eine deutlich grössere Bandbreite an Konfigurationen anzubieten.
Das Management kündigte auf der Konferenz ausserdem die neue "4x4"-Architektur an. Das von dem Chip-Hersteller entworfene PC-Design richtet sich vor allem an Gamer. In "4x4"-Rechnern werden jeweils zwei Dual-Core-Prozessoren arbeiten, somit stehen vier Kerne für parallele Berechnungen zur Verfügung. Ab dem kommenden Jahr sollen hier auch Quad-Core-CPUs eingesetzt werden, womit die Zahl der verfügbaren Kerne auf acht steigt.
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- Dienstag, 30. Mai 2006
Intel eröffnet neues Design-Center in Malaysia
Der US-Halbleiterhersteller Intel hat in der Vorwoche sein neues Design- und Entwicklungscenter in Kulim/Malaysia in Betrieb genommen. Das USD 40 Mio. schwere Projekt soll die bestehenden Operationen in dem asiatischen Land ergänzen. Die 192´987 Quadratfuss grosse Anlage soll sich auf die Entwicklung von Mikroprozessoren, Chipsätzen, Mother- und Serverboards konzentrieren. Gleichzeitig soll das neue Center kundenspezifische Chips für Intels eigene Produktionslinie liefern. Intel will in dem Center bis zu 900 Ingenieure beschäftigen, womit die Anzahl der Intel-Mitarbeiter im Kulim Hi-Tech Park auf mehr als 3´000 Beschäftigte steigt. „Durch die Eröffnung dieses Centers beabsichtigen wir unsere Mitarbeiterzahl an diesem Standort um 30% zu erhöhen, was uns in die Lage versetzt, künftig mehr innovative Technologien zu liefern“, so K.C. Yoon, Intel-Managing Director in Malaysia.
Unterdessen schätzt der Branchenverband WSTS, dass der Halbleiterumsatz weltweit in diesem Jahr um 10,1% auf USD 250 Mrd. zulegen wird. 2007 werde die Halbleiter-Industrie dann um 11,0% wachsen. Der asiatisch-pazifische Raum - der grösste Markt weltweit - lege am schnellsten zu. Die weltweite Nachfrage nach Halbleitern für elektronische Produkte wie PCs, digitale Geräte und mobile Kommunikationsgeräte werde weiter steigen, teilte die WSTS mit. Das weltwirtschaftliche Umfeld sei "schwierig", aber im grossen und ganzen "gesund".
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- Montag, 29. Mai 2006
AMD investiert USD 2,5 Mrd. in Dresden
Der US-Chiphersteller AMD hat angekündigt, USD 2,5 Mrd. in seine Dresdner Chipfabriken zu investieren. Man wolle die Fertigungskapazitäten für Mikroprozessoren im Laufe der nächsten drei Jahre auszubauen, liess der Intel-Konkurrent verlauten. Im Rahmen von drei neuen Projekten sollen am Standort Dresden zusätzliche Produktionskapazitäten für 300-Millimeter-Wafer geschaffen werden. Zum einen soll ein neues Halbleiterwerk mit dem Namen AMD Fab 38 aufgebaut werden. Allerdings handelt es sich nicht um eine wirklich neue Fabrik: "Es soll durch eine grundlegende Neugestaltung des bisherigen Werkes AMD Fab 30 entstehen", so AMD wörtlich. Nach den Plänen soll die FAB 38 Ende 2007 mit dem Aufbau der 300-Millimeter-Produktion beginnen und ein Jahr später die volle Aufbaustufe erreichen. Der überwiegende Teil der Investitionssumme fliesst in die Geräteausrüstung.
Ausserdem sollen die 300-Millimeter-Kapazitäten in der bestehenden AMD Fab 36 erweitert werden. Zum dritten will das Unternehmen am Standort Dresden ein neues Reinraumgebäude errichten, das den steigenden Bedarf an Bump- und Test-Aktivitäten abdecken soll. Alle drei Projekte versetzen den Dresdner Standort in die Lage, monatlich 45´000 Wafer mit einem Durchmesser von 300 Millimetern zu produzieren. Bei AMD in Dresden arbeiten derzeit knapp 3´000 Beschäftigte.
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- Mittwoch, 24. Mai 2006
Intel Capital investiert in indische Technologiefirmen
Der weltweit führende Prozessorhersteller Intel hat sich über seinen Venture-Arm Intel Capital an der indischen Real Image Technologies Pvt. Ltd. beteiligt. Die im indischen Chennai ansässige Gesellschaft hat sich auf technische Innovationen im Bereich Filme, Video, Audio und Animationen spezialisiert. Das Kapital wird aus dem von Intel Capital India Technology Fund verwalteten USD-250 Mio.-Fonds bereitgestellt. Konkrete Details über die genaue Investmenthöhe wurden zunächst nichts bekannt. Das jüngste Investment erfolgt ergänzend zu den bereits getätigten Investitionen in Maya Entertainment, Mauj, Mobiapps Holdings und Persistent Systems, heisst es bei Intel.
Der jüngste Deal wurde im Rahmen des siebten Intel Capital CEO Summit in Mumbai bekannt gegeben, in dessen Rahmen Top-Manager von führenden Global-2000-Unternehmen auftreten werden. Intel Capital hat neben dem indischen Fonds im vergangenen Jahr weitere Investmentfonds in China (USD 200 Mio.) sowie im Mittleren Osten und in der Türkei (USD 50 Mio.) als auch kürzlich in Brasilien (USD 50 Mio.) aufgelegt. Bereits zu Wochenbeginn konnte Intel Capital Middle East eine erfolgreiche Kapitalplatzierung gemeinsam mit der ägyptischen Orascom Telecom melden. Demnach wird künftig auch die Orascom Telecom WiMAX Limited finanziell von Intel unterstützt, um entsprechende WiMAX-Projekte in der Region voranzutreiben.
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- Dienstag, 23. Mai 2006
Europas Markt für Halbleiterdistribution wächst zweistellig
Ein sattes Plus von 15.34% im ersten Quartal 2006 verschafft dem europäischen Markt für Halbleiterdistribution einen exzellenten Start ins Jahr. Laut DMASS (Distributors and Manufacturers Association of Semiconductor Specialists) ist das ein Rekordwachstum, wie man es seit Mitte 2004 nicht mehr gesehen hat. Die gemeldeten Umsätze erreichten in den ersten drei Monaten des Jahres EUR 1,38 Mrd. und avancierten damit zum umsatzstärksten Quartal seit Q1/2001. Deutschland ist der Spitzenreiter unter den grössten europäischen Märkten: Gegenüber Q1/2005 stiegen die Umsätze um 21%.
»Der positive Trend vom Ende letzten Jahres hat sich damit auch in 2006 fortgesetzt«, kommentiert Georg Steinberger, Chairman DMASS. »Offenbar hat sich der positive Gesamtausblick für die europäischen Wirtschaft in den Distributionskunden widergespiegelt.« Man könne lediglich hoffen, dass es sich nicht nur um eine kurzfristige Marktreaktion handle, sondern um einen substantiellen Trend, so Steinberger weiter.
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- Donnerstag, 18. Mai 2006
Applied Materials wächst zweistellig
Der weltweit führende Halbleiterausrüster Applied Materials konnte für das vergangene zweite Geschäftsquartal 2006 steigende Umsatz- und Gewinnzahlen verbuchen und die Erwartungen übertreffen. Der Halbleiterspezialist rapportierte einen Umsatzanstieg auf USD 2,25 Mrd., was einem Zuwachs von 21% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Nettogewinn kletterte dabei um 35% auf USD 413 Mio. oder 26 US-Cent pro Aktie, nach einem Plus von USD 304,8 Mio. oder 18 US-Cent pro Aktie im Jahr vorher. An der Wall Street hatte man im Vorfeld nur mit Einnahmen von USD 2,14 Mrd. sowie mit einem Nettogewinn von 23 US-Cent pro Aktie gerechnet.
Vor allem die Neubestellungen zogen im zurückliegenden Quartal deutlich an. So verzeichnete Applied Materials einen Auftragseingang von USD 2,49 Mrd., was einem Plus von 60% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Grossteil der Aufträge kam dabei aus Asien, wie das Unternehmen weiter mitteilt. Auch für das laufende dritte Fiskalquartal gibt sich der Halbleiterausrüster optimistisch, wobei das Unternehmen einen weiteren Umsatzanstieg um 5-10% gegenüber dem Vorquartal erwartet. In diesem Zusammenhang geht Applied von einem Nettogewinn von 28 bis 30 US-Cent pro Aktie aus, so Applied-Finanzchefin Nancy Handel. Der Auftragseingang soll ebenfalls nochmals um 5-10% gegenüber dem Vorquartal zulegen.
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- Dienstag, 16. Mai 2006
Gewinneinbruch bei NEC
Der japanische Elektronikkonzern NEC vermeldete für sein vergangenes Geschäftsjahr einen massiven Gewinneinbruch. Der Nettogewinn fiel um 84% auf USD 110,2 Mio. Hintergrund sind massive Preisrückgänge bei Kernprodukten wie PCs und Handys, insbesondere aber im Halbleitersegment. Selbst die bereits nach unten korrigierte Prognose von USD 117,4 Mio. wurde nicht erreicht. Besonders stark belasteten die Verluste der Halbleiter-Tochter NEC Electronics den Gewinn. Das Unternehmen wies allein im letzten Jahresviertel einen Fehlbetrag von USD 750 Mio. aus.
Der Umsatz lag trotz steigender Absatzzahlen nahezu auf Vorjahresniveau. USD 43,5 Mrd. wurden eingenommen, das sind 0,5% mehr als im Vorjahr. Das Management geht davon aus, dass im laufenden Jahr wieder ein besseres Ergebnis erzielt wird. Der Gewinn soll auf USD 451 Mio. klettern. Beim Umsatz wird ein Wachstum auf USD 44,2 Mio. erwartet. Mit Matsushita, bekannt für die Marke Panasonic, und Texas Instruments ist zudem eine Kooperation bei 3G-Mobiltelefonen im Gespräch.
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- Freitag, 12. Mai 2006
SMIC baut Chip-Fertigungskapazitäten massiv aus
Der chinesische Halbleiterhersteller Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) will seine Fertigungskapazitäten deutlich ausbauen. Damit reagiert das Unternehmen auf eine stark wachsende Nachfrage. In Schanghai will der Auftragshersteller eine Fabrik zur Verarbeitung von 12-Zoll-Wafern aufbauen. Der Rohbau soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Produktion startet voraussichtlich im 2. Quartal 2007. Ausserdem sei eine Verdoppelung der Kapazitäten des 12-Zoll-Werks in Peking geplant, hiess es. 26´000 Wafer werden hier zukünftig im Monat verarbeitet.
In diesem Jahr will das Unternehmen insgesamt USD 1,1 Mrd. für den Ausbau seiner Fertigungslinien bereitstellen. Im ersten Quartal flossen bereits USD 222,5 Mio. Die Nachfragesteigerung kommt zumeist direkt aus der chinesischen Industrie, so SMIC. Die Hersteller von PCs, Speicherkarten, Handys und LCD-Displays weiten ihre Fertigung derzeit stark aus. Der Halbleitermarkt Chinas wird in diesem Jahr voraussichtlich erstmals ein grösseres Handelsvolumen als der US-Markt aufweisen und somit zum weltgrössten Absatzgebiet von Chips aufsteigen.
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- Mittwoch, 10. Mai 2006
Cisco: Zahlen gut, Ausblick enttäuscht
Der Netzwerkausrüster Cisco Systems legte gestern nachbörslich in den USA Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal vor, die am Markt so erwartet worden waren. Demnach stieg der Umsatz auf USD 7,32 Mrd. Scientific Atlanta, erst im letzten Jahr für USD 7 Mrd. übernommen, steuerte mit USD 407 Mio. mehr als erwartet bei. Noch im Vorjahreszeitraum verbuchte Cisco nur USD 6,19 Mrd. Gesamtumsatz. Der Nettogewinn ging hingegen um USD 10 Mio. auf USD 1,4 Mrd. zurück. Der Gewinn pro Aktie legte trotzdem um einen Cent auf 22 Cent zu. Ohne Einmaleffekte hätte dieser Wert bei 29 Cent gelegen.
Für das vierte Geschäftsquartal rechnet Cisco mit Umsätzen zwischen USD 7,8 Mrd. und USD 7,95 Mrd. Scientific Atlanta soll dazu rund USD 500 Mio. beitragen. Für das Gesamtjahr 2006 erwartet der Konzern einen Umsatz von USD 28 Mrd., fast 13% mehr als 2005. Dies liegt jedoch unter den Erwartungen der Analysten von USD 7,88 Mrd. für das vierte Quartal und USD 28,22 Mrd. für das gesamte Geschäftsjahr. Eine Prognose für den Netto-Gewinn gab Cisco nicht.
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- Dienstag, 9. Mai 2006
Trennt sich Intel von Speicherchip-Sparte?
Der Halbleiter-Konzern Intel wird seine Speicherchip-Sparte voraussichtlich verkaufen oder auslagern. Derzeit führt das Unternehmen eine Reorganisation des Bereichs durch. In Branchenkreisen geht man davon aus, dass eine Trennung von dem Segment das Ziel sei, berichtet die britische Wirtschaftszeitung ´Financial Times´ (Dienstagsausgabe). Intel könnte auf diese Weise verhindern, dass der operative Verlust der Speicherherstellung weiterhin die Ergebnisse des Kerngeschäfts belaste. In dem Markt gibt es deutlich grössere Hersteller wie Samsung oder Toshiba, die eine starke Konkurrenz darstellen. Intel-Wettbewerber AMD hatte seine Flash-Sparte bereits im letzten Jahr in Spansion, ein Joint Venture mit Fujitsu, ausgelagert.
An der Wall Street wird der Konzernteil bereits als heisser Kandidat für einen separaten Börsengang oder eine Übernahme gehandelt. Die Restrukturierung der Speicherchip-Produktion habe eine Steigerung der Effizienz zum Ziel, erklärte hingegen Intel-Sprecher Chuck Mulloy; Berichte über einen Verkauf oder eine Ausgliederung wies er als Spekulation zurück.
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- Freitag, 5. Mai 2006
Fast 700 Mio. Menschen nutzen das Internet
Im März nutzten 694 Mio. Menschen über 15 Jahre weltweit das Internet, was etwa 14% der Weltbevölkerung in dieser Altersgruppe entspricht. Dies ergab das "comScore World Metrix Panel", eine aktuelle Erhebung des US-Marktforschungsunternehmens comScore Networks. Weniger als ein Viertel der globalen Nutzerschaft entfiel demnach im März auf die USA - vor zehn Jahren waren es noch zwei Drittel. Enorm aufgeholt haben die grössten asiatischen Länder, einschliesslich China, Japan, Indien und Südkorea, wo sich inzwischen knapp 25% der weltweiten Online-Bevölkerung finden.
Mit 57,5 Stunden online pro Monat führt Israel die Rangliste der eifrigsten Internetnutzer an. Es folgen Finnland (49,3 h), Südkorea (47,2 h) die Niederlande (43,5 h) und Taiwan (43,2 h). Dies sind alles Länder mit einer hohen Breitband-Penetration. Die Schweiz, die sich ebenfalls einer hohen Breitband-Penetration rühmt, erscheint nicht unter den Top 15. Deutschland belegt Rang 11 (37,3 h) und Frankreich Rang 13 (36,8 h). Interessant auch die weltweit am meisten gesehenen Webseiten: Hier führt MSN mit 538 Mio. vor Google mit 495 Mio. und Yahoo mit 480 Mio. Wikipedia liegt mit rund 132 Mio. Nutzern über 15 Jahren bereits an fünfter Stelle.
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- Donnerstag, 4. Mai 2006
Japans Halbleiterindustrie stockt Investitionen auf
Wegen der weltweit steigenden Nachfrage nach digitalen Elektronikprodukten stocken Japans führende Halbleiterkonzerne ihre Investitionen weiter auf. Wie die gewöhnlich gut informierte japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Donnerstag berichtete, wollen sieben der führenden Unternehmen im bis 31. März 2007 laufenden Geschäftsjahr zusammen gut eine Billion Yen (rund EUR 7 Mrd.) in Anlagen und Ausrüstungen investieren. Das sind 7% mehr als im Vorjahr und zugleich die höchsten Investitionen, die die Firmen bisher je getätigt haben. Die Ausgaben von Toshiba, Sony, Fujitsu, NEC, Elpida Memory, Renesas Technology und Matsushita machten fast 90% aller Halbleiterinvestitionen in Japan aus.
Allein Branchenprimus Toshiba wolle die Ausgaben in diesem Bereich um 22% auf JPY 354 Mrd. aufstocken, hiess es. Das sei die höchste von einem japanischen Chiphersteller in einem Jahr veranschlagte Investition. Sony wolle die Kapitalausgaben um 21% auf JPY 170 Mrd. und der Siemens-Partner Fujitsu um 50% auf JPY 140 Mrd. erhöhen. Schon bislang haben die sieben japanischen Chiphersteller ihre Investitionen kräftig gesteigert: 2004 um 31% auf JPY 856 Mrd., 2005 um 10% auf JPY 947 Mrd. Im Vergleich zu ihren ausländischen Rivalen nehmen sich die Investitionen der Japaner jedoch gering aus: So planten Intel und Samsung Electronics in diesem Jahr jeweils rund JPY 700 Mrd. an Kapitalausgaben, hiess es.
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- Mittwoch, 3. Mai 2006
SIA: Halbleitermarkt legt im ersten Quartal solide zu
Der weltweite Halbleitermarkt legte im ersten Quartal um 7,3% zu. Das Handelsvolumen erreichte damit einen Wert von USD 59,1 Mrd. Das geht aus einer gestern in San Jose, Kalifornien, veröffentlichten Statistik des Branchenverbandes SIA hervor. Die Zahlen lagen dabei im Rahmen der Erwartungen. Stärkster Wachstumstreiber war die Mobilfunksparte. Hier zog der Umsatz mit Halbleiterkomponenten im Jahresvergleich um 31% an. Handy-Hersteller sind den Angaben zufolge inzwischen der zweitgrösste Abnehmer von Chips nach der Computer-Industrie.
Im März kletterten die Einnahmen der Halbleiter-Produzenten auf USD 19,7 Mrd. Die Steigerung des Absatzes konzentrierte sich dabei hauptsächlich auf Asien und die USA. USD 8,94 Mrd., das sind 13% mehr als vor einem Jahr, wurden in Asien umgesetzt. In den USA lag das Wachstum bei 15% auf USD 3,79 Mrd. In Europa und Japan wurde hingegen ein Rückgang um 4% bzw. 1% verbucht.
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- Dienstag, 2. Mai 2006
Intel investiert USD 1 Mrd. in Entwicklungsländern
Der Chiphersteller Intel will in den kommenden fünf Jahren insgesamt USD 1 Mrd. in Entwicklungsländern investieren. Wie der Konzern gestern in Santa Clara, Kalifornien, mitteilte, trägt das Programm den Titel "World Ahead". Den Märkten soll so ein breiterer Zugang zu Hochtechnologien und Bildung ermöglicht werden. "Das ist gut für die Welt und für Intel", sagte Unternehmenschef Paul Otellini. Das Programm setzt sich aus drei Säulen zusammen: Intel will Computer entwickeln, die den Anforderungen in Entwicklungsländern bei Preis und Leistung gerecht werden. Weiterhin sei geplant, die Verbreitung von schnellen Internetzugängen zu forcieren, wobei Intel auch WiMAX einsetzen will. Der Konzern stelle ausserdem Ausbildungsmöglichkeiten für Dozenten und Lernende zur Verfügung.
100´000 PCs will Intel im Rahmen des Programms direkt an Schulen in Entwicklungsländern spenden. Binnen der kommenden fünf Jahre würden bis zu 10 Millionen Lehrer im Umgang mit PCs geschult, hiess es. Bereits im März hatte Intel einen PC für den indischen Markt vorgestellt. Das System verfügt über alle Features eines herkömmlichen Rechners, der Preis liegt aber bei lediglich USD 300. Ausserdem wurde die Hardware in ein robustes Gehäuse integriert, dass auch den klimatischen Bedingungen in den ländlichen Regionen des Landes länger standhalten soll. Otellini kündigte nun ausserdem die Vorstellung eines vollständig ausgestatteten Notebooks an, das für unter USD 400 in den Handel kommt.
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- Freitag, 28. April 2006
Toshiba profitiert von anhaltend hoher Nachfrage nach Flash-Speichern
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba verzeichnete in seinem vierten Geschäftsquartal einen starken Absatz im Halbleiterbereich. Der Nettogewinn stieg dadurch um 16% auf USD 363,92 Mio. an. Das teilte der Hersteller heute in Tokio mit. Der Umsatz legte demnach um 10% zu und erreichte einen Wert von USD 16,24 Mrd. Der weltweit zweitgrösste Hersteller von NAND-Flash-Komponenten profitierte vom dem anhaltend starken Nachfragezuwachs bei Digitalkameras, portablen Media Playern und Handys. Die Preise im NAND-Markt gaben zwar weiterhin nach, dies wurde durch die quantitative Zunahme aber ausgeglichen. Aber auch in anderen Geschäftsbereichen, wie der Produktion von PCs und Unterhaltungselektronik, habe man eine Umsatzsteigerung verbuchen können, so das Toshiba-Management.
Das neue Geschäftsjahr will Toshiba mit einer Gewinnsteigerung im unteren zweistelligen Bereich abschliessen. Den Angaben zufolge rechne man mit einem Zuwachs um 11,8% auf USD 785,6 Mio. Der Umsatz soll bis Ende März 2007 bei USD 57,6 Mio. liegen.
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- Mittwoch, 26. April 2006
Samsung löst Intel als weltgrössten Halbleiterkonzern ab
Wie die Korean Stock Exchange mitteilt, hat der südkoreanische Elektronik- und Chiphersteller Samsung Electronics Intel Corp von Platz eins unter den weltgrössten Halbleiterherstellern verdrängt. Demnach erreichte Samsung Electronics am vergangenen Freitag einen Börsenwert von USD 120 Mrd., während Intel zuletzt nur noch auf eine Marktkapitalisierung von USD 112 Mrd. kam.
Nach enttäuschenden Quartalszahlen war der Aktienkurs von Intel zuletzt weiter gefallen. Samsung hingegen konnte durch zahlreiche Innovationen in den vergangenen 12 Monaten seinen Firmenwert stetig steigern. So gab der südkoreanische Hersteller jüngst bekannt, mit der MultiMediaCard (MMCmicro) die weltweit erste 2GB-Speicherkarte für Mobilfunktelefone entwickelt zu haben. Dies sei die weltweit schnellste und zugleich volumengrösste Speicherkarte für Mobilfunktelefone, welche nur drei Monate nach der Vorstellung der 1GB-MMCmicro-Speicherkarte entwickelt wurde, so Samsung. Nach Angaben der Marktforscher aus dem Hause Dataquest soll der MMCmicro-Markt zwischen dem Jahr 2005 und 2010 um rund 95% wachsen.
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- Donnerstag, 20. April 2006
Intels Gewinne sinken um 38%
Der weltweit führende Halbleiterkonzern Intel muss für das vergangene 1. Quartal 2006 einen Gewinneinbruch von 35% gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Hintergrund ist eine sich verschärfende Wettbewerbssituation mit dem Rivalen AMD, welcher sich negativ auf die Preise auswirkte. So berichtet Intel von einem Umsatzrückgang auf USD 8,94 Mrd., ein Minus von 5% gegenüber dem Vorjahr, nachdem Intel noch Einnahmen von USD 9,43 Mrd. generieren konnte. Der Nettogewinn brach dabei um 35% auf USD 1,35 Mrd. oder 23 Cent pro Aktie ein, nachdem der Chiphersteller im Vorjahr noch ein Plus von USD 2,18 Mrd. erwirtschaften konnte. Trotz des Gewinneinbruchs konnte Intel die Analystenerwartungen weitgehend erfüllen.
Für das laufende 2. Quartal 2006 rechnet Intel noch mit Einnahmen von USD 8,0-8,6 Mrd. Auch für das laufende Gesamtjahr 2006 nimmt Intel aufgrund wachsender Lagerbestände seine Prognosen zurück und erwartet nunmehr Jahreseinnahmen von USD 37,6 Mrd., nachdem man im Januar noch Einnahmen von USD 41,1-42,3 Mrd. prognostizierte. Aufgrund fallender Durchschnittspreise und höherer Produktionskosten rechnet Intel mit weiter fallenden Bruttomargen, wobei der Chipgigant diese künftig zwischen 47-51% vom Umsatz sieht. Insgesamt kürzt das Unternehmen seine geplanten Investitionsausgaben für das laufende Jahr um mehr als USD 1 Mrd. So will Intel bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung USD 400 Mio. weniger ausgeben und im Bereich Marketing und Verwaltung USD 600 Mio. einsparen.
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- Mittwoch, 19. April 2006
IBM steigert Quartalsgewinn
Der US-Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal die Analystenerwartungen bei Gewinn und Umsatz leicht übertroffen. Aus dem fortlaufenden Geschäft resultierte ein Nettogewinn von USD 1,71 Mrd. oder USD 1.08 pro Aktie. Analysten hatten im Schnitt nur mit USD 1.05 pro Aktie gerechnet. Im Vorjahresquartal waren es USD 1,4 Mrd. oder 84 Cent pro Aktie gewesen. Grundlage für die Gewinnsteigerung war ein Personalabbau um 15´000 Stellen vor allem im europäischen Service-Bereich und der gut laufende Verkauf von Mikrochips für die neue Spielekonsole Playstation 3 von Sony. IBM profitierte nach Einschätzung von Analysten aber auch von der Abspaltung des PC-Geschäfts. So sei die Bruttomarge von 36% auf 39,1% geklettert.
Der Umsatz sank hingegen um 10% auf USD 20,7 Mrd., was im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Das verwunderte nicht, hatte IBM seine unrentable PC-Sparte doch vor einem Jahr an den chinesischen Computerbauer Lenovo verkauft. Hinzu kommt, dass sich IBM bei den Technikdienstleistungen einem wachsenden Konkurrenzdruck ausgesetzt sieht. Der Umsatz im Geschäftsbereich Dienstleistungen sank im ersten Quartal binnen Jahresfrist um ein Prozent, was das Unternehmen bei der Vorstellung der Quartalszahlen aber auf Wechselkurseinflüsse zurückführte. Eine Prognose für das laufende Quartal gab das Management bisher nicht ab.
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- Donnerstag, 13. April 2006
AMD steigert Umsatz und erzielt Gewinn
Der US-amerikanische Prozessorhersteller AMD hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahrs 2006 USD 1,33 Mrd. umgesetzt. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte das Unternehmen USD 780 Mio. Umsatz erwirtschaftet. Dabei sind USD 447 Mio. der im Dezember 2005 abgespaltenen Speichersparte nicht berücksichtigt. Der Nettogewinn betrug in den vergangenen drei Monaten USD 185 Mio. gegenüber einem Verlust von 17 Millionen US-Dollar vor einem Jahr, teilt AMD mit. Umsatz und Gewinn liegen im Rahmen der Analystenerwartungen. Zudem konnte die Gewinnmarge im letzten Quartal von 57,3% auf 58,5% gesteigert werden. Das Unternehmen arbeitet damit nach Analystenschätzungen profitabler als der Marktführer Intel. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass es dem Hersteller gelang, mehr hochpreisige Chips abzusetzen. So verkauft sich vor allem der Server-Prozessor Opteron weiterhin gut und auch im Notebook-Segment wurden offenbar Erfolge erzielt.
Für das laufende zweite Quartal erwartet AMD "saisonal bedingt" einen Umsatz vergleichbar mit dem des ersten Quartals oder leicht darunter. Dies würde eine Steigerung um rund 65% gegenüber dem 2. Quartal 2005 bedeuten.
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- Dienstag, 11. April 2006
Micron: Kooperation mit Intel lässt Gewinne klettern
Der US-Speicherchiphersteller Micron Technology konnte seinen Gewinn im zweiten Geschäftsquartal deutlich steigern. Nach USD 117,9 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte das Unternehmen nun einen Nettogewinn von USD 193 Mio. Das Ergebnis stieg damit von 17 Cent auf 27 Cent pro Aktie. Das teilte das Unternehmen gestern in Boise, Idaho, mit. Durch den massiven Preiskampf auf dem Markt für Arbeitsspeicher sank der Umsatz jedoch von USD 1,32 Mrd. auf USD 1,23 Mrd. ab. Die Analystenprognose von USD 1,35 Mrd. wurde damit deutlich verfehlt.
Die Gewinnsteigerung wurde vor allem durch Sondereinnahmen aus einer Kooperation mit dem Chiphersteller Intel möglich. Der Verkauf von Technologien für die Produktion von Flash-Speichern an den Konzern brachte Micron USD 230 Mio. ein. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam ein Flash-Werk für USD 2,4 Mrd. aufbauen. Zur Verbesserung der Bilanz habe aber auch die Konzentration auf Produkte mit hohen Gewinnmargen wie beispielsweise CMOS-Bildsensoren für Digitalkameras beigetragen. Zum Ende des letzten Quartals verfügte Micron über liquide Mittel in Höhe von USD 2,6 Mrd., die unter anderem zur Übernahme von IM Flash Technologies und Lexar Media eingesetzt werden sollen. Konkrete Prognosen für das laufende Quartal wurden noch nicht abgegeben.
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- Freitag, 7. April 2006
AMD plant weitere Milliardeninvestition in Dresden
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices (AMD) will seine beiden Werke in Dresden schneller als geplant mit einer Milliardeninvestition ausbauen und modernisieren. Das Unternehmen hatte angekündigt, bis 2008 insgesamt USD 5,8 Mrd. zu investieren. Der bisher nur als Option geplante Ausbau und die Modernisierung der beiden Fabriken würden erfolgen und grösser ausfallen als geplant. Das sagte Hans Deppe, AMD-Chef für den Standort Sachsen, der in Dresden erscheinenden Sächsischen Zeitung. Danach soll die Energieversorgung der beiden Chip-Fabriken nochmals ausgebaut werden. Die Reinräume beider Werke bekommen neue Ausrüstungen für leistungsfähigere und vor allem kleinere Chips. Eine Entscheidung über ein drittes AMD-Werk werde im Sommer fallen, sagte Deppe.
Bei AMD in Dresden arbeiten bereits 2´800 Beschäftigte. 200 Stellen müssen in Zusammenhang mit der neuen Fabrik noch besetzt werden.
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- Donnerstag, 6. April 2006
Chinesen im Internet Nummer eins
Chinesische Internet-User verbringen laut Dr. Charles Zhang, Chairman und CEO des chinesischen Internetportals Sohu.com, weitaus mehr Zeit im World Wide Web als US-amerikanische Nutzer. Zhang betonte zudem, dass schon zwischen 150 und 200 Millionen Chinesen Zugang zum Internet hätten. Damit übertrifft das Reich der Mitte die USA nicht nur in den Nutzungszeiten, sondern auch in der Anzahl der Internet-User. Das Marktforschungsunternehmen Nielsen NetRatings verwies auf rund 154 Millionen Nutzer des World Wide Webs in den USA. Chinesen seien etwa 15,9 Stunden in der Woche im Internet. In den USA sei diese Zahl deutlich geringer.
Laut einem Bericht des chinesischen Internet Network Information Center (CNNIC) wächst Chinas Onlinemarkt seit Jahren. Zum 31. Dezember 2005 waren noch rund 111 Millionen Chinesen online. Hinzu komme, dass der chinesische Markt deutlich mehr Potenzial als der amerikanische Markt biete. Momentan hat rund die Hälfte der US-Bürger einen Internetzugang. In China seien dies zum jetzigen Zeitpunkt lediglich 11,7%.
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- Montag, 3. April 2006
SIA: Halbleiter-Umsatz gibt im Februar um 2,2% nach
Der weltweite Halbleiter-Umsatz stieg im Februar um 6,8% auf USD 19,22 Mrd. Das teilte der weltweite Branchenverband der Halbleiterindustrie SIA heute in San Jose, Kalifornien, mit. Im Vergleich zum Vormonat Januar sank der Absatz jedoch um 2,2%. Nach den Angaben ist der Februar traditionell ein schwacher Monat. "Der globale Umsatz für Halbleiter im Februar folgte dem normalen saisonalen Muster, nachdem in dem Monat weniger Consumer Electronics gekauft werden, die aber gegenwärtig der stärkste Antriebsmotor für die Halbleiternachfrage sind", sagte SIA President George Scalise.
"Es gibt Hinweise darauf, dass die Lagerbestände für Halbleiter und fertige Elektronikprodukte im Laufe des ersten Quartals abschmelzen", sagte er. Es gäbe zudem Anzeichen, dass der Umsatz mit Mobiltelefonen die bisherigen Wachstumsprognosen in Höhe von 10% im Jahr 2006 übertreffen wird, so Scalise. So dürfte die Nachfrage für billige Endgeräte in China und Indien stärker als gedacht ausfallen. Der PC-Markt erreicht mit einem Zuwachs von 8-10% die Vorgaben, die Nachfrage für Prozessoren steige um 6,9%. "Wir glauben weiterhin, dass die Prognosen für 2006 mit 7,9% erreicht werden", sagte Scalise.
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- Freitag, 31. März 2006
STMicroelectronics baut neues Chipwerk in China
Der französisch-italienische Chiphersteller STMicroelectronics (STM) baut seine Produktionsstätten in China massiv aus. USD 500 Mio. werden in ein neues Werk investiert, dessen Aufbau im 3. Quartal 2008 abgeschlossen sein soll. Die neue Anlage soll für die Endmontage und die Tests von Chips sorgen. Als Standort wurde die Sonderwirtschaftszone von Shenzhen ausgewählt. Für weitere USD 10 Mio. entsteht in Shanghai ausserdem eine neue Niederlassung, von der aus das Geschäft des Herstellers in der Region zukünftig geleitet wird.
STM ist heute bereits der drittgrösste Zulieferer von Halbleiterkomponenten für die chinesische Industrie. "Wir wollen die Nummer 1 werden", sagte Bob Krysiak, Leiter von STM China. Das neue Werk wird die zweite Produktionsanlage des Konzerns in dem Land. Im letzten Jahr wurde bereits mit dem Bau einer Speicherfabrik begonnen, die man gemeinsam mit dem Joint-Venture-Partner Wuxi City betreibt. An der Unternehmung ist STM mit 33% beteiligt und investierte USD 2 Mrd.
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- Donnerstag, 30. März 2006
SEZ erwartet Rekord-Auftragseingang
Der an der SWX Swiss Exchange kotierte Villacher Halbleiterausrüster SEZ hat im Vorjahr weniger verdient. Der Gewinn ging von CHF 32,1 Mio. auf CHF 12,4 Mio. zurück. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank 2005 um ein Drittel auf CHF 12,6 Mio. Der Umsatz stieg von CHF 304,8 Mio. auf CHF 311 Mio. und erreichte damit einen neuen Rekordwert. Im vierten Quartal sei eine deutliche Belebung im Markt für Halbleiterfertigungs-Equipment eingetreten, so das Unternehmen. Der Auftragseingang übertraf mit CHF 89,7 Mio. das Vorquartal um 27,6%. Der Nettoumsatz lag mit CHF 80,2 Mio. um 7,2% über dem Vorquartal. Der Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 6,1 Mio. resultierte aus einem vorteilhaften Produkte-Mix und einem erhöhten Nettoumsatz. Zusätzlich wirkte sich der Erhalt einer steuerfreien Forschungsprämie in Höhe von CHF 2,8 Mio. positiv auf das Betriebsergebnis aus. Damit verbesserte sich die EBIT-Marge im vierten Quartal auf 7,6%.
Für das 1. Quartal 2006 erwartet die SEZ Gruppe einen Rekord-Auftragseingang von über CHF 90 Mio. Der vorläufige Nettoumsatz wird aufgrund kurzfristiger Lieferverschiebungen zwischen CHF 68 Mio. und CHF 69 Mio. bei einem Betriebsergebnis (EBIT) im Bereich der Gewinnschwelle liegen. Im 2. Quartal 2006 geht die SEZ Gruppe von einem signifikant höheren Nettoumsatz von über CHF 90 Mio. bei einer EBIT-Marge von mehr als 5% aus.
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- Freitag, 24. März 2006
IBM stellt ersten Schaltkreis aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen vor
Der US-Technologiekonzern IBM konnte gestern in San Jose, Kalifornien, den ersten Schaltkreis auf Basis eines Kohlenstoff-Nanoröhrchens zeigen. Wie die Forscher in einem heute in der Wissenschaftszeitschrift ´Nature´ publizierten Beitrag ausführten, arbeitet der Schaltkreis mit einer Taktfrequenz von 52 Megahertz. "Bei Feldeffekttransistoren auf einzelnen Nanoröhrchen wird eine Gleichstrom-Leistung erreicht, die mit Siliziumschaltungen vergleichbar ist", hiess es. Das sei ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Technologie. Der nächste Meilenstein sei nun der Aufbau eines integrierten Schaltkreises, mit dem dann auch die Hochfrequenzeigenschaften getestet werden könnten.
Chips auf Basis von Kohlenstoff-Nanoröhrchen gelten als mögliche Alternative zum heute eingesetzten Silizium. Zhilong Chen, einer der beteiligten Wissenschaftler, geht davon aus, dass die heutigen Halbleiter nur noch rund 15 Jahre eingesetzt werden. Dann wäre der Endpunkt einer Miniaturisierung erreicht. Neue Architekturen wie Nanotubes sollen Chip-Strukturen von weit unter 16 Nanometern ermöglichen, der theoretischen Grenze von Silizium-Designs. Stromverbrauch und Wärmeentwicklung sollen so bei geringerer Grösse und höherer Leistung eines Schaltkreises konstant bleiben oder sinken.
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- Montag, 20. März 2006
Intel und Micron bauen weitere Fabrik für NAND-Flash-Speicher
Die US-Konzerne Micron Technology und Intel planen im Rahmen ihres Gemeinschaftsunternehmens IM Flash Technologies den Bau einer weiteren Chipfabrik. Die Produktion in der 300-Millimeter-Fertigung soll Ende 2008 oder Anfang 2009 anlaufen. Das erklärte Brian Harrison, Vice President bei Intels Flash Memory-Sparte, am Wochenende. Der Standort könnte möglicherweise in Asien liegen, erklärte Harrison. Zudem soll die Produktion in den bestehenden Fabriken in Boise (Idaho), Manassas (Virginia) und Lehi (Utah) gesteigert werden. In Lehi, wo auch der Hauptsitz des Joint Ventures sein soll, sind in den nächsten zwei Jahren über 1´850 Neueinstellungen geplant.
Das im November 2005 begründete Joint Venture IM Flash Technologies gehört zu 51% Micron und zu 49% dem Intel-Konzern. Angaben zur Höhe der Investition machte Harrison nicht. Eine 300-Millimeter-Fab kostet gegenwärtig ca. USD 2 Mrd. Die NAND-Flash-Speicher werden in Consumer Electronics, Wechselmedien und Smartphones eingesetzt. Hauptkonkurrenten im NAND-Flash-Segment sind Samsung Electronics und Toshiba, die zusammen über 75% des Marktes kontrollieren. Auch Hynix Semiconductor, der drittgrösste Hersteller von NAND Flash, investiert stark in den Ausbau seiner Produktionskapazität.
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- Donnerstag, 16. März 2006
Intel strebt höheren Marktanteil in China an
Der weltgrösste Halbleiterkonzern Intel geht davon aus, im laufenden Jahr im Reich der Mitte wieder Marktanteile gewinnen zu können. Zuletzt musste der Halbleitergigant sowohl auf den weltweiten Markt als auch in China Marktanteile an dem Rivalen AMD abgeben. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir Marktanteile zurückgewinnen werden“, äussert sich Ian Yan, Intels General-Manager für den asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters optimistisch, dass dies auch gelingen wird. Mit welcher Strategie Intel dieses Ziel im Einzelnen erreichen will, wurde jedoch nicht bekannt. Konnte Intel im Jahre 2001 in China noch einen Marktanteil von 90% für sich verbuchen, waren es im Jahr 2004 nur noch 74%. Im gleichen Zeitraum konnte AMD seinen Marktanteil von 5% auf 18% ausweiten.
Wie in einem anderen Zusammenhang bekannt wurde, kooperiert Intel mit führenden taiwanesischen Notebookherstellern, darunter Quanta Computer, Compal Electronics und Asustek Computer, um den Notebook-Absatz in Europa, den USA und in Asien-Pazifik anzukurbeln. Die Mobile Alliance (MA) soll demnach Ende diesen Monats starten, wobei Intel zunächst USD 3 Mio. in das Projekt investiert hat. Das Ziel der Initiative sei ein Notebook-Absatz von vier Millionen Einheiten und ein Absatzvolumen von USD 2 Mrd., heisst es. Damit erhofft sich Intel gleichzeitig die Auslieferung von vier Millionen Notebook-Prozessoren innerhalb der Allianz, die nach Möglichkeit einen Marktanteil von 30-35% im Notebook-Markt erreichen soll.
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- Dienstag, 14. März 2006
IBM verlegt Forschung nach Indien
Wie der amerikanische IT-Servicedienstleister IBM gestern mitteilte, wurden weitere Design- und Forschungsaufgaben im Hinblick auf IT-Beratungslösungen nach Indien verlagert. „Bis heute vertrauten wir auf eine Vielzahl von Entwicklungszentren über den gesamten Globus. Jetzt verlagern wir all diese Forschungsaktivitäten nach Indien“, so Jeby Cherian, Leiter des Global Solutions Delivery Center in Bangalore. Demnach will IBM in diesem Jahr weitere USD 200 Mio. in Bangalore investieren, um das Center weiter auszubauen. Das Design Center in Bangalore soll dabei eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von IBM-Lösungen spielen, wobei das Design Center von zwei weiteren Entwicklungszentren in Indien unterstützt wird.
Das Design-Team in Bangalore soll vor allem an kombinierten Hardware-, Software- und Servicelösungen arbeiten, welche anschliessend als kombinierte Lösung von IT-Beratern an bestimmte Industriezweige vermarktet werden können. Daneben sollen insbesondere solche Systeme entstehen, welche im Bereich Service Oriented Architectures (SOA) eingesetzt werden können. Derzeit beschäftigt IBM in Indien 39´000 Mitarbeitern, nach 23´000 Beschäftigten im Jahr vorher. Der Mitarbeiterzuwachs soll sich auch künftig fortsetzen. IBM-Manager Amitabh Ray geht davon aus, dass IBM im Jahr 2007 mehr als 60´000 Mitarbeiter bzw. mehr als 20% seines weltweiten Personals in Indien beschäftigen wird.
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- Freitag, 10. März 2006
Intel attackiert AMD mit neuen Chips
Der weltgrösste Chiphersteller Intel will mit einer Serie neuer Mikroprozessoren seinen Hauptkonkurrenten AMD auf Abstand halten. Die neuen Chips sollten bei der Leistung deutlich zulegen, jedoch ohne mehr Energie zu verbrauchen, kündigte Intel Senior Vice President Patrick Gelsinger auf dem Entwicklerforum IDF in San Francisco an. Zuvor hatte Intel-Technologiechef Justin Rattner auf dem IDF eingestanden, dass der Chipgigant unter einem «erheblichen Wettbewerbsdruck» stehe. AMD hatte in den vergangenen Monaten mit Mehrkernprozessoren Erfolge am Markt erzielt und sich als härtester Wettbewerber von Intel erwiesen.
Rattner betonte, in der Vergangenheit seien in der Chipentwicklung Leistungsgewinne stets mit dem Einsatz von zusätzlicher Energie erkauft worden. Erst mit dem in Israel entwickelten Pentium M sei dieser Trend durchbrochen worden. Die neuen Mehrkern-Prozessoren von Intel böten nun ebenfalls mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch. Der Intel-Chip Conroe für Desktop-Systeme werde beispielsweise um 40% bei der Leistung zulegen während der Stromverbrauch gleichzeitig um 40% sinken werde. Bei dem Server-Chip Woodcrest steige die Performance um 80%, der Energiebedarf sinke gleichzeitig um 35%.
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- Donnerstag, 9. März 2006
Micron kauft Lexar für USD 688 Mio.
Der US-Chiphersteller Micron Technology kauft Lexar Media für USD 688 Mio., um seine Position im Flash-Speichermarkt auszubauen. Wie das Unternehmen heute in Boise, Idaho, mitteilt, wird der Kaufpreis in Aktien beglichen. Micron versucht seit geraumer Zeit seine Abhängigkeit vom DRAM-Speichermarkt zu überwinden.
Lexar Media aus Fremont, Kalifornien, ist in der Herstellung und Vermarktung von NAND-Flash-Speicherkarten, USB-Flash-Laufwerken und Kartenlesegeräten aktiv. Die Chips werden in Digitalkameras und anderen mobilen Geräten eingesetzt. Das Unternehmen lizenziert seine Technik und Patente an SanDisk, Samsung Electronics und Sony.
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- Dienstag, 7. März 2006
Erste Geräte mit Wireless USB kommen im dritten Quartal
Im dritten Quartal dieses Jahres sollen die ersten Geräte mit Wireless USB-Technologie auf den Markt kommen. Das teilte Jeff Ravencraft, Leiter der Interessenvereinigung USB Implementers Forum, gestern auf der Entwicklerkonferenz Intel Developer Forum in San Francisco (Kalifornien) mit. Die neue Verbindung soll über kurze Distanzen den verbreiteten USB-Anschluss durch eine drahtlose Alternative ersetzen. Im Gegensatz zum relativ langsamen Bluetooth, dass lediglich Datenübertragungsraten von rund 2 Megabit/s erreicht, arbeitet Wireless USB mit bis zu 480 Megabit/s und ist so mit USB 2.0 oder Firewire vergleichbar. Geräte wie Digitalkameras, portable Music Player und externe Festplatten können angebunden werden.
Erst kürzlich wurden Sicherheits-Features in die neue Technologie integriert, mit denen genauer gesteuert werden kann, welche Geräte sich mit einem Rechner verbinden lassen. Damit will man beispielsweise in Büro-Umgebungen Hardware-Konflikte vermeiden. Nach Angaben Ravencrafts können bis zu 127 Systeme zeitgleich über Wireless USB angeschlossen werden.
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- Freitag, 3. März 2006
Google wechselt von Intel zu AMD
Laut Medienberichten verliert der weltgrösste Chiphersteller Intel mit Google einen seiner grossen Kunden an den Rivalen AMD. Google werde künftig Prozessoren von AMD statt von Intel für seine grossen Server nutzen, berichtet die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Die Agentur beruft sich dabei auf einen Report des Finanzinstituts Morgan Stanley. Der Suchmaschinenbetreiber habe bei seinen Einkäufen für seine insgesamt 200´000 Server bereits begonnen, auf die Opteron-Chips des Intel-Konkurrenten umzustellen, hiess es. «Bei den meisten kurzfristigen Einkäufen hat sich Google bereits erstmals für AMDs Opteron entschieden», wird Mark Edelstone, Analyst bei Morgan Stanley zitiert.
Diese Entscheidung könne AMD ein erhebliches Wachstum seines Server-Geschäft bescheren und helfen, die Erwartungen der Analysten für das laufende Quartal zu erfüllen. Dem Marktführer und Erzrivalen Intel dürfte diese Entscheidung dagegen einen schweren Schlag versetzen, zumal Intel-Chef Paul Otellini zu den Vorstandsmitgliedern von Google zählt. Mit neuen Doppelkern-Prozessoren hatten sich die Erzrivalen AMD und Intel in den vergangenen rund zwei Jahren einen erbitterten Wettkampf geliefert.
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- Donnerstag, 2. März 2006
Halbleitermarkt startet erfolgreich ins neue Jahr
Der weltweite Halbleitermarkt hat einen vielversprechenden Start in das neue Jahr hingelegt. Mit USD 19,66 Mrd. lag der Umsatz im Januar 7% über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das teilte der weltweite Branchenverband der Halbleiterindustrie SIA heute in San Jose, Kalifornien, mit. Im Vergleich zum Vormonat fiel der Umsatz leicht um 1,5% ab. Der saisonale Rückgang liegt durchschnittlich bei 2,2%. Trotz des relativ guten Abschneidens wollte die SIA ihre bisherige Wachstumsprognose von 1% für das erste Quartal noch nicht anheben.
Seit dem Ende letzten Jahres ist die Auslastung der Chipfabriken nach Angaben des Verbandes von 90% auf 92% gestiegen. Die Organisation geht ausserdem davon aus, dass die Investitionen in neue Anlagen den Vorjahreswert um 4-6% übersteigen werden.
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- Dienstag, 28. Februar 2006
Europas Jugend ist 18% ihrer Zeit online
Junge Europäer verbringen im Schnitt 18% der Woche im Internet. Das ist das Ergebnis einer von Microsofts Onlinesparte MSN bei der Universität von York (England) in Auftrag gegebenen Feldstudie, an der 16- bis 24-jährige in Deutschland, Belgien, Grossbritannien, Frankreich, Griechenland und Spanien teilnahmen. Junge Leute kommunizieren danach bereits in 30% aller Fälle lieber online als über herkömmliche Wege. Einer von vier jungen Leuten kaufte in der über sechs Tage laufenden Studie online ein, und mehr als 37% informierten sich im Web über Produkte. Im Schnitt klickten die Teilnehmer während der Studie auf 10% der Werbeanzeigen. Marc Bresseel, Regional Sales Director MSN EMEA, meint dazu: "In Europa leben 40 Millionen Konsumenten im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, deren Lebensstil immer stärker von digitalen Medien beeinflusst wird."
Der britische Telekommunikationsbetreiber BT will auf die neuen Verhältnisse reagieren und all seinen gegenwärtig 20 Millionen Kunden kostenloses Breitband-Internet bieten, wenn das Unternehmen den 14,7 Mrd. teuren Netzausbau "21st Century Network" abgeschlossen hat. Das berichtet die britische Tageszeitung ´Mail on Sunday´ unter Berufung auf einen BT-Topmanager. Das Projekt, das bislang im Jahr 2009 fertig gestellt sein sollte, wird demnach wahrscheinlich ein Jahr früher als geplant betriebsbereit sein. "Das 21CN System gibt den Kunden ein ´Breitband-Freizeichen´. Damit ist gemeint, dass wir das Breitband als Teil des Festnetzanschlusspakets mitliefern. Der Rechner muss nur noch mit dem Netz verbunden werden, dann steht der Anschluss", erklärte ein Konzernsprecher gegenüber der Zeitung.
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- Freitag, 24. Februar 2006
China will fünfzehn neue Chipfabriken bauen
Gemäss dem neuen Fünfjahrplan der chinesischen Regierung sollen jährlich rund USD 19 Mio. bereitgestellt werden für den Bau von zehn zusätzlichen Chipfabriken für die Verarbeitung von 8-Zoll-Wafern sowie fünf 12-Zoll-Anlagen. Die eingeplanten Gesamtinvestitionen sollen von Venture-Capitel-Firmen, Regierungs-Fonds und direkten Investitionen ausländischer Produzenten kommen, erläuterte Ding Wenwu, stellvertretender Direktor der Abteilung für elektronische Produkte beim Ministerium für die IT-Industrie. "Wir sind noch zu stark von Importen abhängig und unsere einheimischen Hersteller haben nur 10-20% Marktanteil", beklagte Yu Zhongyu, Chef des chinesischen Branchenverbandes der Halbleiterindustrie. Man hoffe, dass grosse Unternehmen wie Lenovo, Chonghong and Huawei künftig beim Einkauf häufiger Aufträge an chinesische Firmen vergeben, ergänzte Ding.
Bis 2010 wolle man aber einen Marktanteil von 30% erreichen, so Yu. Der Umsatz soll dann auf über USD 37 Mrd. steigen. Den grössten Anteil daran nimmt der Bereich der Endfertigung und der Tests ein, gefolgt von der Auftragsproduktion und dem Chipdesign.
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